Fachexkursion des Gemeinderats nach Frankfurt: Mainmetropole im Wandel
Mitglieder des Ulmer Gemeinderats und Verwaltungsspitze haben in der vergangenen Woche Frankfurt am Main besucht. Themen der zweitägigen Fachexkursion vom 20. bis 21. Mai waren vor allem Stadtentwicklung und Wohnungsbau.
Bei einem Empfang im Frankfurter Baudezernat informierte Planungsdezernent und SPD-Stadtrat Mike Josef über die aktuellen Herausforderungen der sich im Wandel befindlichen Mainmetropole. Josef, der in Ulm/Neu-Ulm aufgewachsen ist, gelang es dabei immer wieder, passende Querverbindungen zwischen den Städten herzustellen.
Selbstverständlich führt in der Bankenstadt Frankfurt kein Weg am Thema Finanzen vorbei: Es folgte ein Vortrag bei der Deutschen Bundesbank über die aktuellen Entwicklungen in der europäischen und nationalen Geldpolitik. Schwerpunkt waren hier die Themenfelder Preisstabilität und das Instrumentarium des Netzwerks der Zentralbanken in Europa.
Am zweiten Tag stand für die Ulmer Delegation eine geführte Besichtigung des Dom-Römer-Areals auf dem Plan, einem der ambitioniertesten Frankfurter Stadtentwicklungsprojekte der letzten Jahre: Das Gebiet umfasst die Grundstücke des ehemaligen Technischen Rathauses und des Archäologischen Gartens, sozusagen die historische Keimzelle der Stadt Frankfurt am Main. Ziel der inzwischen abgeschlossenen städtebaulichen Neuordnung des Areals war die Herstellung eines lebendigen innerstädtischen Quartiers nach dem Vorbild der im Krieg völlig zerstörten Frankfurter Altstadt. Aus Ulmer Sicht besonders bemerkenswert war die enge Begleitung der Neugestaltung durch einen unabhängigen Gestaltungsbeirat.



 


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