Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

als zweitstärkste Fraktion durften wir 2019 in den Ulmer Gemeinderat einziehen. Dies ist eine große Verpflichtung der Ulmer Bürgerschaft gegenüber. Kommunalpolitik ist nicht Parteipolitik, sondern die Summe sinnvoller Entscheidungen, die unsere Stadt zur „Spitze im Süden“ werden lässt und alle Bürgerinnen und Bürgern ein angenehmes Zusammenleben auf möglichst hohem Niveau in Sicherheit und gutem Miteinander aller Nationen ermöglicht.

Oberstes Ziel ist eine klare und sachbezogene Stadtpolitik, frei von allen Zwängen, denen politische Parteien häufig unterliegen. Die Freien Wähler sind nicht gegen Parteien, jedoch aber gegen eine Parteiendemokratie. Parteipolitisch verformte Lebensbereiche müssen wieder mit mehr unabhängigen Menschen ausgestattet werden.

Erste Priorität hat für die FWG die Erhaltung und Schaffung neuer Arbeitsplätze. Wir wissen, dass Voraussetzung hierfür ist, den bei uns angesiedelten Industrie- und Handwerksbetrieben sowie den Handel- und Gewerbetreibenden ein optimales und attraktives Umfeld zu bieten. Auf dem Gelände des Science Parks haben Technologieinduzierten ausgezeichnete Möglichkeiten für die Ansiedlung und Erweiterung ihrer Betriebe vorgefunden. Ein Glücksfall für die ganze Region

Die FWG bekennt sich zur Wissenschaftsstadt Ulm und unterstützt alle Bestrebungen zum Ausbau der Universität und der Fachhochschule.

 Die FWG setzt sich für den weiteren Ausbau und die nachhaltige Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs ein. Ob dies durch einen Ausbau der Straßenbahn und/oder die Optimierung des Bussystems geschieht, ist für uns keine Frage der Ideologie. Die Qualität muss stimmen, um die Bürgerinnen und Bürger für den ÖPNV zu begeistern. Das Ulmer Radwegenetz ist, trotz Verbesserungen noch immer nicht optimal. Wir werden auf die weitere konsequente Fortführung der damit zusammenhängenden Arbeiten im Rahmen der Möglichkeiten unserer städtischen Finanzen dringen.

Wir haben uns für die Tiefgarage am Bahnhof eingesetzt. Die Erreichbarkeit und das Parken in der Innenstadt muss ermöglicht werden. Ulm ist ein Handelsstandort, das Umland mit dem Alb-Donau-Kreis und dem Kreis Neu-Ulm müssen wir animieren, die Geschäfte in Ulm zu besuchen. In den Köpfen hat sich festgesetzt, „Ulm ist nicht erreichbar“, das Vertrauen muss wieder gestärkt werden, dass dies nicht so ist.

Wir wollen, dass Ulm weiter wächst und somit noch mehr Gewicht im Vergleich zu den konkurrierenden Städten bekommt. Eine nachhaltige Bodenpolitik ist ein Pfund, mit dem die Stadt Ulm seit Jahren vielen Menschen ermöglicht, Eigentum zu schaffen. Dies setzt jedoch voraus, dass die Stadt in der Lage ist, baureife Grundstücke anzubieten. Bundesweit schauen andere Kommunen ob dieser Strategie nach Ulm.

Es liegt an Jedem von uns, für eine Nachhaltigkeit in vielen Bereichen einzutreten, dazu gehört auch, auf seine Mitmenschen zu achten.

Eine Weisheit von Abraham Lincoln: „Man kann den Menschen nicht auf Dauer helfen, wenn man für sie tut, was sie selbst tun könnten und sollten.“

 


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