Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
seit Jahren ist dieser Platz zu einem Müllbehälter- und illegalem Parkplatz geworden. Diese exponierte Stelle mitten in der Innenstadt zwischen zwei Museen ist wirklich kein Aushängeschild.

Nach einem Ortstermin mit Herrn Stadtbildpfleger Dr. Uhl und dem Hauseigentümer Herrn Martin sind wir so verblieben, dass nach einem Brunnen auf dem Bauhof gesucht wird. Leider wurde man nicht fündig. Herr von Winning sieht das wohl ein, jedoch jetzt kommen die städtischen Finanzen ins Spiel. Das Jahr 2017 unseres Antrages wurde der Platz wegen Museumsumbau zurückgestellt. Das angrenzende Haus wird mit Sicherheit nicht abgerissen. So gibt es immer wieder einen Verhinderungsgrund, den wir nicht hinnehmen wollen. Es muss keine pompöse Lösung, jedoch ein Brunnen soll es schon sein, die Außengastronomie muss aufgewertet und die Mülltonnen verschwinden. Herr Martin will sich gerne in die Gestaltung mit einbringen.

Wir beantragen, das „Taubenplätzle“ einer Umgestaltung mit einem Brunnen in Angriff zu nehmen.

Mit freundlichen Grüßen
Helga Malischewski   +   Timo Ried
Stadträte Freie Wähler Fraktionsgemeinschaft

 


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Antwort von OB Czisch zu unserem Antrag
Taubenplätzle

Sehr geehrte Frau Malischweski,
sehr geehrter Herr Ried,
vielen Dank für Ihren Antrag vom 27.10.2020.

Der Stadtverwaltung ist bewusst, dass das Taubenplätzle in der gegenwärtigen Form einen ausgesprochen unbefriedigenden Eindruck vermittelt und dringend einer Verbesserung oder Neugestaltung bedarf. Seit Ende 2018 sind Herr Aminde, Referent des Baubürgermeisters, und Stadtbildpfleger Herr Dr. Uhl mit dem Thema befasst. Wegen des anstehenden Museumsumbaues sowie entsprechend anderer finanzieller Prioritäten wurde eine etwaige Maßnahme jedoch leider bislang zurückgestellt.
Um die Sache dennoch zeitnah einer Verbesserung zuzuführen, wurde nun beschlossen, eine konkrete Planung zur Neugestaltung des Platzes zu erarbeiten, die dann bei günstigen finanziellen Rahmenbedingungen auch umgesetzt werden kann. Sie wird sich mit der Aufstellung eines Brunnens, der Neugestaltung der Pflasterfläche, der Schaffung von Sitzmöglichkeiten, der Aufwertung der vorhandenen Außenbewirtschaftungsfläche und der Frage der gänzlichen Verbannung des (illegalen) ruhenden Verkehrs beschäftigen.

Die bestehende Brunnenstube des einstigen Delphinbrunnens ist nach Aussage der Hauptabteilung Gebäudemanagement wegen ihrer geringen Größe nur beschränkt verwendungsfähig und genügt heutigen technischen Anforderungen leider nicht mehr. Bei der Erstellung eines Brunnens müsste sie mit entsprechend großem Aufwand erneuert werden. Deshalb wird alternativ auch die Errichtung eines Trinkwasserbrunnens geprüft werden.

Hinsichtlich der Mülltonnen hat der Eigentümer von Marktplatz 5 nach eigener Aussage dafür sorgen können, dass die Mülltonnen seiner Mieter jetzt im Haus selbst untergebracht werden, sodass der größte Teil der Mülltonnen nicht mehr auf dem Platz stehen wird. Die Errichtung eines kleinen Mülltonnenhauses an der Südseite des Platzes ist wegen Einwendungen der betreffenden Hauseigentümer und -nutzer leider nicht möglich.

Mit freundlichen Grüßen
Gunter Czisch