Antrag der Wiblinger Stadträte:
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
bereits im vergangenen Jahr hatten wir mehrfach darum gebeten, die Beseitigung von Sturmholz, Reisig und Abgängiges im Gögglinger Forst, dazu gehört auch der Tannenplatz, vorzunehmen. Es scheiterte an der Personalkapazität und den Kosten.
Dieses Frühjahr, nachdem das Grün noch nicht sichtbar war, konnte man die ganze Misere deutlich wieder sehen. Gerade in der Pandemie, wo nur noch der Wald als Erholungszone blieb, wurden wir von vielen Bürgern angesprochen, wie verwahrlost unser Wald aussähe. Es ist kein subjektives Empfinden, auch wir empfinden es als objektiv. Herr Wittlinger hat mit seinem zuständigen Mitarbeiter diese Situation ebenfalls in Augenschein genommen.
Uns ist bekannt, dass auch Totholz im Wald verbleiben soll, aber was zu viel, ist zu viel. Entwurzelte Bäume bleiben einfach liegen. Es gibt viel Holz, das gehackt und als Energieholz verwendet werden kann, zudem ist Holz im Moment der gefragteste Rohstoff in der Welt.
Aus diesen Gründen beantragen wir im Herbst, außerhalb der Vegetationszeit, die Maßnahme zur Ausräumung des Gögglinger Forsts vorzunehmen.
Da die Arbeiten größtenteils in Handarbeit vorgenommen werden müssen und somit im Zeitlohn vergeben werden und die Personalkapazität unseres Amtes dazu nicht ausreicht, ist eine Kostenschätzung von ca. 30.000 € realistisch.
Wir bedanken uns im Voraus für die Durchführung, wir wollen in dieser schweren Zeit unseren Bürgern auch entgegenkommen.

Mit freundlichen Grüßen
Helga Malischewski  –  Reinhard Kuntz
Wiblinger Stadträtin    Wiblinger Stadtrat



 


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    • 15.12.2021
    Gemeinderat