Die Chancengleichheit für Menschen in Ausbildung ist FWG-Stadtrat Timo Ried ein wichtiges Anliegen. Deshalb moniert er seit Jahren die höchst unterschiedlichen ÖPNV-Tarife im DING-Gebiet für Studierende einerseits und Lehrlinge/Auszubildende andererseits:
Bezahlt z.B. ein angehender Zahnarzt mit Wohnsitz in Aulendorf während seines Zahnmedizinstudiums an der Uni Ulm lediglich 21,50 € monatlich bzw. 258,00 € jährlich (!) für die Fahrt mit dem Öffentlichen Personennahverkehr zur Uni, wird die angehende Arzthelferin mit gleichem Wohnsitz und Lehrstelle in einer Ulmer Praxis mit 190,50 € monatlich bzw. 2.262,00 € jährlich, zur Kasse gebeten – ein Unding im DING! Fast das Neunfache vom Lehrling als vom angehenden Akademiker/Topverdiener zu verlangen setzt nach Ansicht von Timo Ried und auch Vertretern von IHK und Handwerkskammer das vollkommen falsche Signal in Zeichen übervoller Universitäten auf der einen Seite und Tausenden nicht besetzter Lehrstellen auf der anderen Seite.

Nach mehreren entsprechenden Statements im DING-Aufsichtsrat, wo Stadtrat Timo Ried als gewählter Vertreter der Ulmer Bürgerschaft Sitz und Stimme hat, gab es anfänglich weder von der DING-Geschäftsführung, noch von anderen gewählten Vertretern Verständnis oder gar Unterstützung für sein Begehren. Doch das jahrelange Insistieren für die Belange der jungen Auszubildenden hat sich schlussendlich gelohnt und einstimmig wurde das DING-Azubi-Ticket mit einem Monatspreis von 55,50 € und Gültigkeit im ganzen DING-Gebiet jetzt beschlossen.

Ziel bleibt für FWG-Stadtrat Timo Ried weiterhin eine Gleichstellung des Nachwuchses im Handwerk, im Handel und der Industrie mit dem akademischen Nachwuchs, d.h. idealerweise zahlen in Zukunft alle das Gleiche, egal ob sie studieren oder in die Lehre gehen: 30 € monatlich, 360 € jährlich.


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