Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister!

Hintergrund: Wir wollen jungen Familien mit „normalem“ Einkommen den Erwerb von Wohneigentum im Bereich des Geschosswohnungsbaues auf städtischen Grundstücken ermöglichen, damit diese auch in Zeiten eines sehr hohen Baupreisniveaus in den eigenen vier Wänden wohnen können und so den Grundstock zur eigenen Vermögensbildung und Alterssicherung schaffen können. Die Zielgruppe profitiert dadurch auch vom Wertzuwachs am Immobilienmarkt und die Stadt Ulm profitiert langfristig davon, dass sie diesen Personenkreis wohnungspolitisch nicht mehr unterstützen muss.

Wir wollen, dass dieses Thema in die Wohnungsbaudebatte der Stadt Ulm aufgenommen wird. Aktuell liegt der städtische Fokus aus nachvollziehbaren Gründen auf der Schaffung von möglichst vielen preiswerten Mietwohnungen. Dabei darf aber auch die Eigentumsförderung nicht vernachlässigt werden. Daher soll hier ein ergänzendes Angebot geschaffen werden.

Zielgruppe: Junge Familien mit Kindern mit bestimmten Einkommensgrenzen, die Vergabe soll analog der Bauplatzvergabe erfolgen.

Die Umsetzung soll durch ein Pilotprojekt erfolgen: Die Stadt stellt ein geeignetes Geschossbaugrundstück zur Verfügung, welches im Idealfall nicht im Hochpreisbereich liegt.

Das Grundstück wird im Rahmen einer GÜ(Generalübernehmer)-Ausschreibung an Teams aus Bauträgern und Architekten vergeben. Zum Zug kommen soll das Team aus Bauträger und Architekten, dass die beste Planung zum günstigsten Festpreis anbietet.

Der Bauträger wird dann verpflichtet, die Wohnungen zum Wettbewerbspreis (der sehr wahrscheinlich spürbar unter dem maximalen Marktpreis vergleichbarer Projekte liegen wird) an die auf der städtischen Liste stehenden Familien zu verkaufen.

Mit freundlichen Grüßen
Freie Wähler Fraktionsgemeinschaft Ulm
Reinhold Eichhorn   – Gerhard Bühler – Helga Malischewski – Timo Ried – Norbert Nolle – Dr. Gisela Kochs – Karl Faßnacht – Brigitte Ried – Reinhard Kuntz – Jürgen Kriechbaum



 


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    • 01.05.2021
    Stadtradeln