Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
die Stadt Andernach in Rheinland-Pfalz startete im Jahr 2010 das Projekt der multifunktionalen „Essbaren Stadt“. Auf öffentlichen Grünflächen wachsen seither Obst, Gemüse und Kräuter anstatt Zierpflanzen. Beim Säen und Pflegen sind nicht nur städtische Mitarbeiter im Einsatz, auch viele Freiwillige helfen mit. Zur Erntezeit gilt dann für jedermann: „pflücken erlaubt“. Betreut werden die Flächen vor allem von Langzeitarbeitslosen, welche von professionellen Gärtnern angeleitet werden.

Die Stadt Andernach nennt, neben der Kosteneinsparung im Vergleich zur Anpflanzung mit Zierpflanzen, folgende positiven Aspekte:
■ Förderung der Kulturpflanzenvielfalt
■ Schaffung neuer Lebensräume
■ Gestaltung multifunktionaler Grünflächen
■ Stadtklimatische Aufwertung durch Begrünungsmaßnahmen
■ Ökonomische Grünflächenpflege
■ Aktivierung der Bürger für die Gestaltung der eigenen Stadt
■ Integration von Langzeitarbeitslosen

Wir beantragen, nicht nur im Hinblick auf die Landesgartenschau 2030, zu prüfen, ob und wo die Stadt Ulm bereits bestehende Grünflächen für diese Art der Nutzung zur Verfügung stellen bzw. neu anlegen könnte.

Mit freundlichen Grüßen
Norbert Nolle – Reinhold Eichhorn – Klaus Kopp –  Dr. Gisela Kochs

Antrag vom 26.04.2022

https://www.andernach.de/stadt/essbare-stadt/
Mit diesem Link kommen Sie zum Bericht.



 


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