Wohnbaudebatte – Verbot von Einfamilienhäusern vorerst ausgesetzt!
FWG-Statement zur Gemeinderatssitzung vom 16. Juli 2025 – Wohnbaudebatte
Erfolg für die Demokratie: Verbot von Einfamilienhäusern vorerst ausgesetzt!
Was zunächst wie ein schwarzer Tag für unsere Ortschaften und Bauwillige begann, hat dank des entschlossenen Auftretens der FWG-Fraktion ein starkes Signal für Bürgernähe und demokratische Mitbestimmung gesetzt.
Die Verwaltung hatte vorgeschlagen, mit Hilfe einer Mehrheit im Gemeinde-rat durchzusetzen, dass in sämtlichen Teilorten und im gesamten Stadtgebiet keine Einfamilienhäuser mehr gebaut werden dürfen. Dies wäre ein massiver Eingriff in die Entwicklungsmöglichkeiten unserer Stadt und ihrer Stadtteile gewesen, der ohne jegliche Rücksprache mit den Ortschaftsräten oder den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern geplant war.
Doch der laute und klare Protest der Freien Wähler gemeinsam mit Teilen anderer Fraktionen hat gewirkt. Der Oberbürgermeister sah sich gezwungen, den Beschlussantrag vorläufig zurückzunehmen und das Thema zur weiteren Beratung in die Gre-mien unter Einbeziehung der Ortschaften zu verweisen – gegen den erklärten Willen einiger ideologisch geprägter Stadtratsfraktionen.
Es zeigt sich: Wenn man offen, sachlich und geschlossen auftritt, kann man auch gegen ideologisch motivierte Schnellschüsse etwas erreichen. Wir stehen für eine Wohnbaupolitik mit Vernunft, Bürgerbeteiligung und Respekt vor dem ländlichen Raum – nicht für städtische Bevormundungspolitik auf dem Rücken der Stadtteilgemeinschaften.
Wir bleiben dran – für Wohnraum mit Augenmaß, für echte Mitbestimmung und ge-gen eine Politik hinter verschlossenen Türen.
Mit freundlichen Grüßen
Die FWG-Fraktionsgemeinschaft Ulm
Oliver Bumann, Klaus Kopp, Oliver Bumann, Dr. Gisela Kochs, Reinhard Kuntz, Norbert Nolle, Anngritt Scheuter, Steffen Grünvogel
Kommentar schreiben
Mit dem Nutzen des Kommentarbereiches erklären Sie sich mit der Datenschutzerklärung einverstanden.






