Reduzierung der Saatkrähenansiedlung in Ulm-Wiblingen

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Ansbacher, hiermit beantragen wir die umgehende Prüfung sowie den Beginn geeigneter Maßnahmen zur Eindämmung der Saatkrähenpopulation im Stadtteil Wiblingen mit dem Ziel, die Lebensqualität der Anwohnerinnen und Anwohner sowie die Sicherheit im öffentlichen Raum zu schützen.

Die zunehmende Zahl von Saatkrähen-Nistplätzen in privaten und öffentlichen Bereichen führt bereits zu erheblichen Belästigungen durch Lärm sowie zu Verschmutzungen durch Vogelkot an Spielplätzen, Straßen, Gullis, Dächern und Gebäuden und kann gesundheitliche sowie sicherheitsrelevante Beeinträchtigungen verursachen.

Da die Brutzeit unmittelbar bevorsteht, sind zeitnahe Maßnahmen erforderlich, um weitere Nistaktivitäten zu verhindern. Besonders im Bereich des Spielplatzes am Lochäckerwegs ist mit einer deutlichen Zunahme/Verdreifachung der Nester zu rechnen.

Wir bitten um Prüfung und Überwachung bekannter Niststandorte durch die zuständigen Umwelt- bzw. Naturschutzstellen sowie um eine fachgerechte, rechtlich zulässige Entfernung vorhandener Nistmöglichkeiten vor Beginn der Brutzeit. Zudem soll ein Monitoring-Konzept entwickelt werden, um neuen Nestbau frühzeitig zu erkennen und zu unterbinden.

Des Weiteren ist es erforderlich, die Bürgerschaft über die getroffenen Maßnahmen, Kontaktstellen sowie mögliche Schutz- und Präventionsmaßnahmen zu informieren. Zudem sind ergänzende vorbeugende Strategien zur nachhaltigen Reduzierung weiterer Ansiedlungen zu prüfen. Wir regen eine Zusammenarbeit mit der Feuerwehr, dem Amt für Grünflächen sowie lokalen Naturschutzverbänden an.

Ziel ist die Entwicklung tierschutzgerechter und rechtssicherer Lösungen.

Mit freundlichen Grüßen

Reinhard Kuntz – Klaus Kopp – Oliver Bumann – Dr. Gisela Kochs – Leo Baumholzer – Norbert Nolle – Steffen Grünvogel

 


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