Nachruf Erwin Böck

In stillem Gedenken
Mit großer Betroffenheit nehmen wir Abschied von unserem langjährigen Kollegen Erwin Böck, Altstadtrat der Wiblinger Wählergemeinschaft e.V..  Sein Tod erfüllt uns mit tiefer Trauer.

Von 1999 bis 2019 hat er als Stadtrat aus Wiblingen die Arbeit der Freien Wähler Ulm über zwei Jahrzehnte hinweg maßgeblich mitgeprägt. Mit großer Sachlichkeit, Verantwortungsbewusstsein und einer stets ausgleichenden Art brachte er sich in die kommunalpolitische Arbeit ein.

Als ausgewiesener „Mann der Zahlen“ leistete er insbesondere im Hauptausschuss sowie in den Bereichen Stadtentwicklung, Bau und Umwelt wertvolle Beiträge. Darüber hinaus verwaltete er über viele Jahre hinweg mit großer Sorgfalt und Verlässlichkeit die Finanzen unserer Fraktionsgemeinschaft und war damit eine tragende Stütze unserer Arbeit. Wir verlieren mit Erwin Böck einen geschätzten Kollegen, der sich mit Herz, Verstand und persönlicher Haltung für unsere Stadt eingesetzt hat. Seine ruhige, besonnene Art und sein verlässliches Wirken werden uns fehlen. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

In stiller Anteilnahme die Freien Wähler Fraktionsgemeinschaft Ulm

___________________________________________________________________________________________________________________________________________

Bericht aus der SWP – 12.01.2027 – Ulrike Schleicher

Trauer um ehemaligen FWG-Stadtrat Erwin Böck

Der Wiblinger wurde aufgrund seiner sachlichen, ausgleichenden Art sehr geschätzt.
Ulm. Im Alter von 88 Jahren ist der ehemalige FWG-Stadtrat Erwin Böck verstorben. Böck, der in Wiblingen wohnte und zusammen mit Helga Malischewski, Reinhard Kuntz und Franz-Peter Scharpf den Stadtteil in Ulm vertrat, war von 1999 bis 2020 Mitglied im Ulmer Stadtrat und hat die Arbeit der Fraktion „entscheidend mitgeprägt“, so die FWG-Fraktion zum Tod von Böck.
Man nehme den Tod des ehemaligen Ratskollegen mit großer Betroffenheit zur Kenntnis. Er habe sich mit großer Sachlichkeit, Verantwortungsbewusstsein und einer stets ausgleichenden Art kommunalpolitisch engagiert. „Als ausgewiesener Mann der Zahlen“ leistete er insbesondere im Hauptausschuss sowie in den Bereichen Stadtentwicklung, Bau und Umwelt wertvolle Beiträge“, so die FWG-Stadträte. Überdies habe er über viele Jahre hinweg sorgfältig die Finanzen der Fraktion betreut.

Böck hatte sich vor allem für den Durchstich vom Wiblinger Ring zur Querspange nach Illerkirchberg eingesetzt. Als im Mai 2014 die Zusage für den Bau vom Regierungspräsidium kam, schritten Böck, Kuntz und Malischweski zu einem symbolischen Spatenstich vor Ort. Der rund 25 Jahre andauernde Einsatz hatte sich endlich gelohnt. „Die städtischen Mittel liegen bereit. Von der Landesregierung war zu vernehmen, dass ebenfalls grünes Licht gegeben wird“, kommentierten die
Wiblinger Stadträte die positive Entwicklung. Die Wiblinger Bürger hätten es verdient, dass nach Umplanungen und Planfeststellung schnellstens mit dem Bau begonnen werde. Freilich musste Böck drei Jahre später feststellen, dass sich die Zahl der Lkw nicht großartig reduziert hatte: Durch den Ort donnere immer noch sehr viel Schwerlastverkehr, so der FWG-Stadtrat damals.
Neben diesen Projekten setzte er sich für das Projekt Sportopia der TSG Söflingen ein sowie für den Bau des Pflegeheims der Olga- und Josef-Kögel-Stiftung zusammen mit der Stiftung Liebenau in der Abteistraße, das 44 Pflegeplätze und 18 betreute Wohnungen bietet. Erwin Böck im Gemeinderat 2015: „Es ist dringend notwendig, dass an dieser Stelle etwas passiert.“ An der Ortseinfahrt von der Illerbrücke her gelegen, ist „das für unseren Stadtteil als Entree ein wichtiger Punkt.“

Hatte der FWG-Stadtrat frei, dann traf man ihn auch schon mal im Tiergarten in der Friedrichsau mit seinem Enkel, dem er Krokodile, Affen und Bären zeigte. Dieser sei begeistert von den Exoten, weshalb sie auch ihre Daseinsberechtigung in Ulm hätten. Freilich: Ziegen füttern, mache dem Enkel genauso Freude,
räumte Böck damals ein.
Mit Böck verliere die FWG einen geschätzten Kollegen, der sich mit Herz, Verstand und persönlicher Haltung für Ulm eingesetzt hat. „Seine ruhige, besonnene Art und sein verlässliches Wirken werden uns fehlen“ – mit diesen Worten nimmt die Fraktion Abschied.

 


Kommentar schreiben

Mit dem Nutzen des Kommentarbereiches erklären Sie sich mit der Datenschutzerklärung einverstanden.


Kommentar