Gleichbehandlung von uniformierten Soldatinnen und Soldaten im Ulmer ÖPNV

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Ansbacher, Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr in Uniform können im ÖPNV kostenfrei fahren. Das ist eine gute und sinnvolle Einrichtung, die auch zur Sicherheit der Bevölkerung im ÖPNV beiträgt. Soldatinnen und Soldaten in Uniform tragen erhebliche Verantwortung und leisten optisch einen Sicherheitsbeitrag in den Verkehrsmitteln.

Da in Ulm viele Einheiten aus verschiedenen Staaten durch die Kommandos NATO/JSEC (ca. 300–400 Soldaten aus über 20 Nationen) und das Multinationale Kommando Operative Führung (8 europäische Nationen) eingebunden sind, ist es unverständlich, weshalb diese engagierten Soldatinnen und Soldaten den ÖPNV nicht ebenfalls zumindest im DING-Gebiet kostenfrei nutzen können.

Wir beantragen daher, zu überprüfen, ob und in welcher Form die hier stationierten ausländischen militärischen Kräfte den gleichen Status wie Angehörige der deutschen Streitkräfte erhalten können.

Die Stadt Ulm und das gesamte Gebiet profitieren von den hier stationierten militärischen Kräften, sodass eine Gleichbehandlung zwingend für alle uniformierten Militärs hier eingerichtet werden sollte.

Mit freundlichen Grüßen

Klaus Kopp – Leo Baumholzer – Oliver Bumann – Dr. Gisela Kochs – Reinhard Kuntz – Norbert Nolle – Anngritt Scheuter – Steffen Grünvogel

 


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