Archive: April 2026

30. April 2026

STADTRADELN 2026

Ulm nimmt auch 2026 – dann bereits zum achten Mal – an der Kampagne STADTRADELN des Klima-Bündnisses für mehr Klimaschutz und Radverkehr teil.
Gemeinsam wollen wir vom 01.05. bis 21.05.2026 wieder kräftig in die Pedale treten.
2025 haben 3.993 Radelnde beeindruckende 762.020 km zurückgelegt und damit 125 t CO₂ eingespart – ein großartiges Ergebnis, das wir 2026 gerne übertreffen möchten!

Worum geht es beim STADTRADELN?
Der Wettbewerb soll Spaß am Radfahren, Teamgeist und Bewegung fördern – und vor allem möglichst viele Menschen dafür gewinnen, im Alltag auf das Fahrrad umzusteigen. So leisten wir gemeinsam einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zur eigenen Gesundheit.

So funktioniert das STADTRADELN
Machen Sie den ersten Schritt und melden Sie sich unter https://www.stadtradeln.de/ulm an – registrieren und dem vorhandenen Team „Freie Wähler Ulm“ beitreten.
Verhelfen Sie unserer Stadt zu einer guten Platzierung und motivieren Sie Mitbürger*innen, dass Null-Emissions-Fahrzeug Fahrrad vermehrt zu nutzen.

Bei Fragen dürfen Sie sich gerne melden. Die Geschäftsführerin der Freien Wähler Fraktionsgemeinschaft im Rathaus Ulm, Petra Weber E-Mail: info@fwg-ulm.de, hilft Ihnen gerne weiter.

Wir Stadträte der FWG freuen uns auf Ihre Anmeldung.
Wir stehen für mehr Radförderung, mehr Klimaschutz und mehr Lebensqualität in Ulm, um Ulm und um Ulm herum.

Ihre Freie Wähler Fraktionsgemeinschaft Ulm
im Verbund mit

FWG (Freie Wählergemeinschaft Ulm e.V.) – Klaus Kopp und Leo Baumholzer

UVL (Ulmer Vorortliste e.V.) – Oliver Bumann und Dr. Gisela Kochs

UWS (Unabhängige Wählervereinigung Söflingen e.V.) – Norbert Nolle, Anngritt Scheuter und Steffen Grünvogel

WWG (Wiblinger Wählergemeinschaft e.V. – Reinhard Kuntz

Wir freuen uns auf Ihre Unterstützung!

 


23. April 2026

Einrichtung eines Budgets für Freizeitangebote für Jugendliche und junge Erwachsene

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Ansbacher,

der aktuelle städtische Haushalt sieht im Bereich Freizeitgestaltung im Wesentlichen Mittel für Spielplätze vor. Diese sind wichtig und richtig, richten sich jedoch in erster Linie an Kleinkinder und Familien. Für Jugendliche und junge Erwachsene fehlt hingegen bislang ein klar definiertes Budget, um zeitgemäße und attraktive Freizeitangebote umzusetzen. Projekte wie Dirtparks, Calisthenics-Anlagen oder andere niederschwellige Sport- und Aufenthaltsmöglichkeiten scheitern derzeit häufig daran, dass sich keine klare Zuständigkeit und keine gesicherte Finanzierung finden.

Wir sehen hier eine deutliche Lücke im Angebot unserer Stadt. Gerade junge Menschen brauchen Orte, an denen sie sich bewegen, treffen und ihre Freizeit sinnvoll gestalten können. Solche Angebote tragen nicht nur zur Lebensqualität bei, sondern fördern auch Gesundheit, Gemeinschaft und Identifikation mit der Stadt.

Wir beantragen daher, im kommenden Haushalt ein eigenständiges Budget in Höhe von 100.000 Euro jährlich für Freizeitangebote für Jugendliche und junge Erwachsene einzurichten.

Dieses Budget soll gezielt für die Planung und Umsetzung entsprechender Projekte eingesetzt werden. Ziel ist es, die Stadt Ulm auch für junge Menschen attraktiv zu halten und ein ausgewogenes Freizeitangebot für alle Altersgruppen sicherzustellen.

Mit freundlichen Grüßen

Leo Baumholzer   –   Klaus Kopp   –   Dr. Gisela Kochs   –   Reinhard Kuntz   –   Norbert Nolle   –   Steffen Grünvogel   –   Anngritt Scheuter   –   Oliver Bumann

Antrag: 23.04.2026

 


22. April 2026

80 Jahre FWG-Fraktion im Ulmer Gemeinderat

Jubiläum mit vollem Haus und starken Impulsen

Die Freien Wähler Ulm feierten ihr 80-jähriges Bestehen im Ulmer Gemeinderat mit einem festlichen Empfang im Cocomo Club Ulm. Am Donnerstag, den 16.04.26, konnte die Veranstaltung einen starken Besucherandrang verzeichnen, der mit rund 400 Gästen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Bürgerschaft einen neuen Rekord darstellte.
Für die passende Atmosphäre sorgte die Big Band des Schubart-Gymnasiums Ulm unter der Leitung von Jochen Anger. Die Schülerinnen und Schüler begeisterten mit ihrem musikalischen und sängerischen Können und verliehen dem Abend eine besondere Note.

 

 

 

 

 

 

 

 

Big Band des Schubart-Gymnasiums Ulm – Foto: Jürgen Hofstätter

 

 

In seiner Begrüßungsrede hob der Fraktionsvorsitzende Oliver Bumann die Bedeutung des Jubiläums hervor. Seit 80 Jahren seien die Freien Wähler ein verlässlicher Bestandteil des Ulmer Gemeinderats – unabhängig, bürgernah und sachorientiert. „Wir sind Ulmerinnen und Ulmer, die Verantwortung übernehmen. Wir hören zu, wir fragen nach, wir mischen uns ein – und wir entscheiden nach Vernunft, nicht nach Ideologie“, betonte er. Unser Anspruch bleibt: Selbst gute Ideen einbringen oder der besseren Idee zum Durchbruch zu verhelfen, das war und ist unser Wahlslogan.

Oberbürgermeister Martin Ansbacher betonte in seinem Grußwort auch die bedeutende Rolle der Freien Wähler in den vergangenen acht Jahrzehnten und zeigte sich erfreut über die bisherige konstruktive Zusammenarbeit im Gemeinderat.

Die beiden FWG-Stadtratskollegen Frau Anngritt Scheuter und Herr Reinhard Kuntz haben in einem gemeinsamen Dialog die „80 Jahre Freie Wähler am Ulmer Ratstisch“ mit einigen Höhepunkten und interessanten Einblicken zusammengetragen. Die Gäste hatten die Möglichkeit, ausgewählte Bilder und Pressemitteilungen auf der Leinwand zu sehen. Das Publikum zeigte sich beeindruckt und spendete reichlich Beifall.

v.l. Reinhard Kuntz, Anngritt Scheuter, Oliver Bumann, Stadträte/in FWG Ulm – Foto: Jürgen Hofstätter

Foto: Jürgen Hofstätter
Boris Palmer bei seinem Festvortrag am Jubiläumsabend in Ulm

Ein besonderer Höhepunkt des Abends war die Festrede des Tübinger Oberbürgermeisters Boris Palmer zum Thema „Wie finanzieren wir die Stadt der Zukunft?“. Zu Beginn seines Vortrags thematisierte Herr Palmer augenzwinkernd die größten Fehlentwicklungen in der Bundes- und Landespolitik und erhielt dafür vom Publikum großen Applaus.

Mit spürbarem Vergnügen hielt er dem Publikum den Spiegel zu maroder Infrastruktur, ausufernder Bürokratie oder Maßnahmen wie der Tankrabatt vor. Deutlich wurde er bei der finanziellen Lage der Städte und Gemeinden: Sinkende Gewerbesteuereinnahmen bezeichnete er als Ausdruck der „schlimmsten kommunalen Finanzkrise seit Gründung der Bundesrepublik Deutschland“. Sein klares Fazit: Sozialausgaben senken und Bürokratie abbauen, deren Ausmaß er teils als grenzwertig zur Schikane bezeichnete.

Neben inhaltlichen Impulsen bot der Abend vor allem eines: gute Gespräche, Begegnungen, einen offenen Austausch und zugleich einen motivierenden Ausblick auf die kommenden Jahre kommunalpolitischer Arbeit in Ulm.

Wie bereits Mark Twain es formulierte, wurde der Blick in die Zukunft gerichtet: „Natürlich kümmere ich mich um die Zukunft. Ich habe vor, den Rest meines Lebens darin zu verbringen.“

Die Freien Wähler haben sich zum Ziel gesetzt, auch weiterhin Verantwortung zu übernehmen, Ideen einzubringen und gemeinsam mit der Verwaltung, der Wirtschaft und der Bürgerschaft die Zukunft Ulms aktiv zu gestalten.

Foto: Pixel Forge, Jonas Becker

Die FWG-Stadträte/innen der Freien Wähler Ulm und Oberbürgermeister Martin Ansbacher Ulm und Oberbürgermeister Boris Palmer, Tübingen beim Jubiläumsabend 2026 im Cocomo Club Ulm.

v.l. Oliver Bumann, Steffen Grünvogel, Reinhard Kuntz, Leo Baumholzer, Norbert Nolle, Martin Ansbacher, Boris Palmer, Anngritt Scheuter, Klaus Kopp, Dr. Gisela Kochs

 


8. April 2026

Maßnahmen zur Verbesserung der Sauberkeit im Stadtgebiet

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Ansbacher, einem Bericht der Südwest Presse vom 26.03.2026 zufolge plant die Stadt Mannheim im Rahmen einer Pilotphase, fünf Müllfahrzeuge mit Kameras und entsprechender Recheneinheit auszustatten. Die Kameras sollen Müllablagerungen erkennen und Ort, Zeitpunkt sowie Art der Verschmutzung erfassen. Ergänzend werden Fotos erstellt, wobei erkennbare Kennzeichen oder Gesichter vorab verpixelt werden. Die gewonnenen Daten sollen dazu dienen, besonders stark verschmutzte Bereiche zu identifizieren, Entwicklungen über längere Zeiträume zu beobachten und Reinigungseinsätze gezielter zu planen.

Vor diesem Hintergrund beantragen wir:

  1. Die Stadtverwaltung nimmt Kontakt mit der Stadt Mannheim auf, um Informationen über die dortige Pilotphase sowie erste Erfahrungen und Erkenntnisse zu erhalten.
  2. Nach Auswertung dieser Ergebnisse prüft die Stadtverwaltung, ob eine vergleichbare Maßnahme auch für die Stadt Ulm sinnvoll und umsetzbar ist.
  3. Über die gewonnenen Erkenntnisse und das Prüfergebnis wird im zuständigen Ausschuss berichtet.

Mit freundlichen Grüßen

Norbert Nolle –  Steffen Grünvogel –  Anngritt Scheuter  –  Oliver Bumann  –  Leo Baumholzer –  Klaus Kopp –  Dr. Gisela Kochs  – Reinhard Kuntz

 


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