Archive: November 2025
Erhalt des Kinder- und Familienzentrums und des Quartierstreffs in Wiblingen
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, durch vielfältige Problemlagen in Wiblingen haben Sie und wir uns vorgenommen, diesen Stadtteil besonders im Blick zu haben. Aktuell soll das Kinder- und Familienzentrum und der Quartierstreff in der Reutlingerstr. 46 geschlossen werden, weil der DRK es aufgrund einer hohen Miete nicht mehr finanzieren kann. Vermieter der Räumlichkeiten ist die UWS.
Das Kinder- und Familienzentrum in Wiblingen bietet Angebote wie einen Cafetreff, Eltern-Kindgruppen, eine Hebammensprechstunde und Bewegungsangebote wie Yoga für Kinder und Erwachsene. Damit ist diese Einrichtung mit ihren vielfältigen Angeboten, Anlaufstelle für fast 2000 Kinder und Erwachsene.
Es wäre fatal ein gut laufende bestehende Einrichtung nicht fortzuführen, denn immer wieder sehen wir die große Notwendigkeit Begegnungs- und Beratungsmöglichkeiten für Familien, aber auch Einzelpersonen zu schaffen.
Das Argument, andere Kinder- und Familienzentren würden sonst auch höhere Zuschüsse verlangen, trägt aus unserer Sicht nicht, denn Wiblingen ist eine Sondersituation und deshalb müssen wir uns hier auch besonders kümmern.
Wir beantragen, dass die Stadtverwaltung eine Lösung findet, damit das Kinder- und Familienzentrum und der Quartierstreff in Wiblingen erhalten bleiben, bis die neue Sozialraumkita fertig gestellt wird, also bis voraussichtlich Ende 2028.
Mit freundlichen Grüßen
Barbara Münch, CDU-UfA-Fraktion
Sigrid Räkel-Rähner, Grüne Fraktion
Dr. Gisela Kochs, FWG-Fraktion
Eva-Maria Glathe-Braun, SPD-Fraktion
Katja Wörz, FDP-Fraktion
Jahreshauptversammlung bei der WWG – WIblinger Wählergemeinschaft e.V.
Die Vorstandschaft der Wiblinger Wählergemeinschaft e.V. ist komplett wieder gewählt worden. Herzlichen Glückwunsch und weiterhin viele Freude an der Kommunalpolitik.
WWG-Aktion 2025: Besuch im SWR-Studio in Ulm
Besichtigung des SWR-Studio in Ulm am 13.11.2025 – 19 angemeldete Personen unserer Wiblinger Wählergemeinschaft trafen sich rechtzeitig vor dem Gebäude des SWR. Nach dem freundlichen Empfang durch den Redakteur Herrn Jürgen Klotz, wurde uns der SWR in seiner Vielfalt vorgestellt. Sehr interessant war, wie sich die Medien-Szene in den letzten 25 Jahren entwickelt hat (damals gab es nur Zeitung, Radio und Fernsehen im Vergleich zu heute mit 24/7 verfügbaren Medien).
Ganz aktuell konnten wir miterleben, wie eine Radio-Sprecherin live die Halb-Stunden-Nachrichten in ihrem Studio vorgelesen hat. Echt cool…. So etwas mitzuerleben. Anschließend wurden uns Räume gezeigt in denen aufgezeichnete Radio- oder Fernsehbeiträge bearbeitet werden. Hierbei war es immer möglich Fragen zu stellen.
Zum Abschluss erklärte uns Herr Klotz anhand von Beispielen, wie wichtig die öffentlich-rechtlichen Medien in der heutigen Zeit sind. Er erklärte uns eindringlich, dass die Medienfreiheit ganz stark in die Bereiche der Demokratie/des Journalismus usw. hineinfließen und somit eine wichtige Neutrale Berichterstattung ermöglichen.
Zum Abschluss übergab unser Vorsitzender Burkhard Siemoneit ein jahreszeitlich passendes Geschenk (zwei übergroße Packungen von Lebkuchen) an Herrn Klotz als Dankeschön für die Führung durch das SWR-Studio.
Infobrief Nr. 3
Der neue Infobrief Nr. 3/2025 ist online.
Schaue Sie rein und informieren sie sich zu unserer Arbeit.
Viel Freude beim Lesen. Klicken Sie auf den Link Info-FWG-2025-3
Anschub für geförderten Wohnbau
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, Beispiele aus den vergangenen Jahren haben gezeigt, dass einzelne externe Bauträger in der Lage sind, geförderten Wohnungsbau umzusetzen und zu vergleichsweise günstigen Mieten anzubieten. Dies liegt nicht zuletzt an schlanken Strukturen, effizienten Abläufen und einer hohen Bereitschaft, innovative Wege im geförderten Wohnungsbau zu gehen. Diese positiven Beispiele sollten für die Stadt Ulm Ansporn sein, verstärkt auch privaten Akteuren die Möglichkeit zu geben, sich an der Realisierung von gefördertem Wohnraum zu beteiligen.
Der Gemeinderat hat in der Sitzung vom 16. Juli 2025 unter VI/21 beschlossen, pro Baugebiet drei bis vier Geschosswohnungsbauprojekte umzusetzen und davon mindestens ein bis zwei über eine Konzeptvergabe zu vergeben mit einem besonderen Schwerpunkt bei den Vergabekriterien auf den künftigen Mietpreis mit einer Maximalbepunktung bei einem festgelegten Mietpreis bis zu 10€/m² Mietfläche bei möglichst hohem Standard.
Die Verwaltung wird daher gebeten und aufgefordert, gemäß dem Beschluss des Gemeinderates nunmehr zeitnah geeignete Grundstücke und Konzeptvergaben vorzuschlagen, auf denen exemplarisch Projekte mit einem festgelegten Mietpreis bis maximal zu 10€/m² Mietfläche bei möglichst hohem Standard und/oder mit 100 Prozent geförderten Geschosswohnungsbaus durch externe Bauträger umgesetzt werden kann.
Wir bitten um einen vierteljährlichen Bericht im zuständigen Ausschuss.
Aus unserer Sicht eigneten sich beispielsweise folgende Wohnbauprojekte:
− Die geplanten Geschossbauten im Baugebiet Eschwiesen III
− Verbliebene umzusetzende Projekte im Weinberg-Areal
− die Abstellgruppe Ost („Gleisharfe“) (ca. 250 WE)
− weitere Bauabschnitte im Dichterviertel (106 WE bis 2030, ca. 420 WE bis 2035)
− die Stockmahd (300 WE)
Die Verwaltung möge gerne weitere geeignete Projekte vorschlagen.
Wir bitten um ein transparentes Bewerbungsverfahren, das sicherstellt, dass sich nur solche Bauträger bewerben können, die die vollständige Umsetzung von gefördertem Wohnraum garantieren.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Thomas Kienle, CDU/UfA-Fraktion
Oliver Bumann, FWG-Fraktion
Dr. Richard Böker, Grüne-Fraktion
Martin Rivoir, SPD-Fraktion
Ralf Milde, FDP-Fraktion
Bastian Röhm, kjt-Fraktion




