Archive: Mai 2025

28. Mai 2025

FWG vor Ort: Führung im Helmholtz-Institut

UWS besucht das Helmholtz-Institut Ulm und plant weitere Veranstaltungen dieses Jahr

Die Unabhängige Wählervereinigung Ulm-Söflingen (UWS), einer der vier Vereine der Freien Wähler Ulm, besuchte kürzlich das Helmholtz-Institut Ulm (HIU), eines der führenden Forschungszentren für zukünftige Batterietechnologien in Deutschland. Prof. Dr. Maximilian Fichtner, wissenschaftlicher Direktor am HIU, führte die Delegation persönlich durch das Institut und bot dabei spannende Einblicke in die aktuelle Forschung und die Visionen für die Energiespeicherung von morgen.

Im Rahmen eines Vortrags von Prof. Fichtner wurden zukunftsweisende Perspektiven für die Zukunft der Antriebe im Übergang zu umweltfreundlicher Mobilität vorgestellt. Der Vortrag beleuchtete den Übergang von fossilen Energieträgern hin zu nachhaltigen Antriebslösungen und zeigte auf, wie die Entwicklung neuer Technologien und Materialien die Mobilität der Zukunft revolutionieren wird.

Ein zentrales Thema war die Entwicklung von Batteriefahrzeugen, die sich durch geringste Treibhausgas-Emissionen (THG), beste Energieeffizienz und geringste Produktionskosten auszeichnen und den Verkehr umweltfreundlicher und kostengünstiger gestalten.

Ziel des HIU ist es, sichere, kostengünstige, leistungsfähige und nachhaltige Energiespeicherlösungen zu entwickeln – ein entscheidender Baustein für die Energiewende und die technologische Zukunftsfähigkeit Deutschlands.

Die UWS war besonders beeindruckt von der Zusammenarbeit verschiedener Fachrichtungen am HIU. „Hier sieht man, wie wichtig das Zusammenspiel von Chemie, Physik, Materialforschung und Technik ist, um echte Neuerungen zu entwickeln“, sagte Stadträtin Dr. Gisela Kochs. Beim Besuch wurde außerdem deutlich, welche große Bedeutung Ulm als Forschungsstandort für Energiespeicherung hat, erwähnte Stadtrat Reinhard Kuntz.

Die UWS-Stadträte Norbert Nolle und Anngritt Scheuter bedankten sich herzlich bei Prof. Dr. Fichtner und seinem Team für die Möglichkeit des Besuchs und den offenen Dialog. Die gewonnenen Eindrücke stärken das Bewusstsein dafür, wie bedeutend eine forschungsfreundliche Infrastruktur für eine nachhaltige Zukunft ist.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger, die an künftigen Besichtigungen oder Veranstaltungen der Freien Wähler Vereine Ulm teilnehmen möchten, können sich jederzeit gerne per E-Mail an info@fwg-ulm.de wenden.

„Wir möchten die Bürgerinnen und Bürger Ulms noch stärker in den politischen Dialog einbinden und gemeinsam Lösungen für die Herausforderungen der Zukunft entwickeln“, so der FWG-Fraktionsvorsitzender Oliver Bumann.

 


28. Mai 2025

Ulm gewinnt den Vital City Award 2025

Ulm gewinnt den Vital City Award 2025 – Innenstadt zählt zu den vitalsten Deutschlands
Ein herzliches Dankeschön an alle, die Ulm so lebendig machen!

Ulm hat erneut bewiesen, dass die Stadt nicht nur lebenswert, sondern auch besonders lebendig ist: Im Mai wurde Ulm in Köln mit dem „Vital City Award 2025“ ausgezeichnet. Vergeben wurde der Preis im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Stadtgespräche“ durch das Unternehmen hystreet.com, das bundesweit Passantenfrequenzen im öffentlichen Raum misst.

Ulm setzte sich in der Kategorie mittelgroßer Städte (100.000 bis 250.000 Einwohner) durch und überzeugte mit einer besonders hohen Vitalitätskennziffer – dem Verhältnis zwischen Passantenfrequenz und Einwohnerzahl. Grundlage für die Bewertung sind ganzjährige Lasermessungen an zentralen Innenstadtlagen. Ulm erzielte dabei einen überdurchschnittlichen Wert und konnte sich gegen zahlreiche andere Städte behaupten.

Neben den reinen Besucherzahlen lobten die Veranstalter insbesondere das vielfältige Veranstaltungsangebot, das wesentlich zur Belebung der Innenstadt beiträgt. Vertreterinnen und Vertreter der Stadt, des Citymarketings und der IHK nahmen den Preis in der Kölner Domstadt entgegen. Neben Ulm wurden auch Limburg, Passau, Wiesbaden und Stuttgart in ihren jeweiligen Größenkategorien ausgezeichnet.

Ulm trägt bereits seit dem Städteranking des Wirtschaftsforschungsinstituts Prognos und des Handelsblatts im vergangenen Jahr den Titel der „lebenswertesten Stadt Deutschlands“ – unter anderem wegen günstiger Mietpreise, hoher Einkommen, guter medizinischer und pädagogischer Versorgung sowie breiter digitaler Infrastruktur.

Ob sich Ulm nun auch dauerhaft als Vorbild für vitale Innenstädte etablieren kann, wird sich zeigen. Die Anerkennung ist jedenfalls ein starkes Signal für die Stadt und ihre engagierten Akteure.

 


27. Mai 2025

Erweiterung der Fahrradabstellplätze in der Schillerstraße

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Ansbacher! Beim Ulmer Hauptbahnhof wurden auf der Seite der Friedrich Ebert Straße zwischenzeitlich sehr gute und vor allem ausreichend viele Fahrradabstellmöglichkeiten geschaffen. Auf der Seite der Schillerstraße hingegen reichen die Fahrradabstellmöglichkeiten bei Weitem nicht aus. Hier sind die vorhandenen Plätze bereits in den frühen Morgenstunden belegt.

Wir greifen einen Vorschlag des ADFC auf und beantragen, die vorhandenen Bügel durch Doppelstockplätze zu ersetzen.

Nach Möglichkeit sollten diese überdacht und mit einer geeigneten Beleuchtung ausgestattet werden. Optional könnte die Dachfläche auch noch begrünt oder mit einer PV-Anlage ausgestattet werden.

Mit freundlichen Grüßen

Norbert Nolle – Klaus Kopp – Oliver Bumann – Dr. Gisela Kochs – Reinhard Kuntz – Anngritt Scheuter – Steffen Grünvogel

Antrag vom 27.05.2025

 


23. Mai 2025

Anfrage zur Klärung des Baubeginns des Stadionumbaus

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Ansbacher! Im Rahmen der Gemeinderatsitzung vom 19.03.2025 wurde der Beschluss gefasst, den Umbau des Stadions noch im Sommer dieses Jahres zu beginnen. Vor diesem Hintergrund bitten wir höflich um eine Klärung des aktuellen Stands des Projekts.

Uns haben Informationen erreicht, wonach sich der Baubeginn entgegen der ursprünglichen Planung verzögern könnte. Um unseren Informationsstand zu aktualisieren und die Transparenz gegenüber der Öffentlichkeit zu wahren, ersuchen wir Sie um Auskunft zu folgenden Punkten:

  1. Wann ist nach aktuellem Stand mit dem tatsächlichen Beginn der Baumaßnahmen zu rechnen?
  2. Welche konkreten Gründe liegen einer etwaigen Verschiebung zugrunde?
  3. Inwiefern weicht der neue Zeitplan von der bisherigen Beschlusslage ab?
  4. Welche Maßnahmen werden getroffen, um weitere Verzögerungen zu vermeiden?

Wir bitten um eine zeitnahe schriftliche Rückmeldung, damit wir die Angelegenheit auch im Gremium erneut aufgreifen und gegenüber der Öffentlichkeit transparent kommunizieren können.

Mit freundlichen Grüßen
Leo Baumholzer – Klaus Kopp – Oliver Bumann – Dr. Gisela Kochs – Reinhard Kuntz  – Norbert Nolle – Anngritt Scheuter – Steffen Grünvogel

 


23. Mai 2025

Auflösung der gemeinschaftlichen Kfz-Zulassungsstelle

Auflösung der gemeinschaftlichen Kfz-Zulassungsstelle mit dem Landkreis und Rückführung in die Verwaltung der Stadt

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Ansbacher! Die Fraktion der Freien Wähler beantragt hiermit die Auflösung der gemeinschaftlichen Kfz-Zulassungsstelle mit dem Landkreis und die Rückführung der Zuständigkeit in die Verwaltung der Stadt Ulm.

Seit der gemeinsamen Organisation der Kfz-Zulassungsstelle unter der Federführung des Landratsamtes ist eine anhaltende Verschlechterung der Servicequalität festzustellen. Sowohl Bürgerinnen und Bürger als auch ansässige Unternehmen beklagen regelmäßig:

  • Unzumutbare Wartezeiten bei der Terminvergabe
  • mangelnde Erreichbarkeit der Behörde
  • unzureichende Kommunikation bei Rückfragen oder Problemen
  • fehlende Flexibilität und Bürgernähe im alltäglichen Verwaltungshandeln

Diese strukturellen Mängel stehen im Widerspruch zu unserem Anspruch einer bürgerfreundlichen, effizienten und serviceorientierten Stadtverwaltung.

Wir sind der festen Überzeugung, dass eine Rückübertragung der Zuständigkeit in die Stadtverwaltung nicht nur eine spürbare Verbesserung für die Bürgerinnen und Bürger bewirken würde, sondern auch die Transparenz und Steuerbarkeit der Abläufe erhöht.

Wir bitten Sie daher, die notwendigen Schritte zur Prüfung und Umsetzung der Rückübertragung einzuleiten und den Stadtrat zeitnah über die rechtlichen,
organisatorischen und finanziellen Rahmenbedingungen zu informieren.

Mit freundlichen Grüßen
Leo Baumholzer – Klaus Kopp – Oliver Bumann – Reinhard Kuntz – Norbert Nolle –  Steffen Grünvogel

 


23. Mai 2025

Rückbau des Fahrradwegs in der Münchner Straße

Rückbau des Fahrradwegs in der Münchner Straße – Wiederherstellung der zweispurigen Einfahrt in Richtung Innenstadt während der Baustellenphase an der B10

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Ansbacher! Die Fraktion der Freien Wähler beantragt hiermit den Rückbau des Fahrradwegs in der Münchner Straße und die Wiederherstellung der zweispurigen Einfahrt in die Innenstadt über die König-Wilhelm-Straße in die Olgastraße (Verkehr der Wieland Straße = Oststadt) für die Dauer der Bauarbeiten an der B10.

Die Münchner Straße stellt eine der zentralen Verkehrsachsen in die Ulmer Innenstadt dar. Angesichts der erheblichen Einschränkungen durch die Baumaßnahmen an der B10 fungiert sie derzeit faktisch als Hauptumleitungsstrecke für den motorisierten Individualverkehr.

Die derzeitige Reduzierung auf eine Fahrspur durch die Anlage eines Fahrradstreifens führt zu täglichen Rückstaus, erhöhtem Emissionsausstoß und einer deutlichen Verschlechterung des Verkehrsflusses. Dies betrifft nicht nur Pendler, sondern auch den Lieferverkehr und innerstädtische Mobilität insgesamt.

Auch wenn wir den Radverkehr grundsätzlich unterstützen, halten wir es unter den gegebenen Umständen für nicht realistisch, in der Baustellenphase eine signifikante Verlagerung vom Auto auf das Fahrrad zu erwarten – insbesondere im Hinblick auf das hohe Verkehrsaufkommen, das von außerhalb in die Stadt drängt.

Wir sehen daher keine praktikable Alternative zur temporären Wiederherstellung der zweispurigen Verkehrsführung in der Münchner Straße in Fahrtrichtung Innenstadt. Ziel ist es, den Verkehrsfluss zu stabilisieren und die Belastung für Anwohnerinnen, Anwohner und Berufspendler so gering wie möglich zu halten.

Wir bitten um eine zügige Prüfung dieses Antrags und um Beratung im zuständigen Ausschuss sowie im Gemeinderat, auch unter Berücksichtigung, dass eventuelle Zuschüsse anteilsmäßig zurückbezahlt werden müssen.

Mit freundlichen Grüßen
Leo Baumholzer – Klaus Kopp – Oliver Bumann – Reinhard Kuntz – Norbert Nolle – Anngritt Scheuter – Steffen Grünvogel

 


12. Mai 2025

Unterweiler besucht

FWG-Fraktion informiert sich im Ortschaftsrat Unterweiler

Unterweiler, 8. Mai 2025 – Die FWG-Stadtratsfraktion besuchte die Sitzung des Ortschaftsrats Unterweiler, um sich über laufende Projekte und aktuelle Herausforderungen vor Ort zu informieren.

Ortsvorsteherin Martina Bouslair zog eine durchweg positive Zwischenbilanz: Der Neubau der Ortsverwaltung mit integrierten Wohnungen verläuft bisher termingerecht und bleibt im Kostenrahmen. Auch der neue Nahverkehrsplan ab 2027 stieß auf breite Zustimmung. Der große Spielplatz auf dem Dorfplatz wurde mit viel ehrenamtlicher Unterstützung erfolgreich modernisiert. FWG-Stadtrat Reinhard Kuntz fand lobende Worte für diese Gemeinschaftsaktion.

Bei der Unterbringung Geflüchteter arbeitet der Ortschaftsrat an der Wiederbelebung eines Helferkreises, um die Integration weiter zu stärken. Verbesserungsbedarf sieht man nach wie vor an der unübersichtlichen Kreuzung Unterweiler–Gögglingen–Donaustetten, für die seit Jahren ein Kreisverkehr gefordert wird. Dringend ist zudem der Umbau des Feuerwehrgerätehauses gemäß des Ertüchtigungsprogramms: Es fehlen noch Umkleide- und Duschräume für die Frauen der Ortsfeuerwehr. Stadträtin Anngritt Scheuter, Mitglied der Feuerwehrstruktur-Kommission, wird die Pläne beim Gebäudemanagement anschieben.

Die Renaturierung des Fischbachs ist hervorragend gelungen – die Biberpopulation wird jedoch noch Zeit benötigen, um in das neue Bachbett umzuziehen, sodass bei Starkregen weiterhin Rückstaugefahr im alten Gewässerlauf besteht, wenn die Biberdämme nicht regelmäßig entfernt werden.

Die FWG-Fraktion hofft, bei ihrem nächsten Besuch bereits positive Fortschritte in allen offenen Punkten vermelden zu können.

 


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